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Geistlicher Impuls
Zuversicht – die brauchen wir alle in diesen Tagen.
Zuversicht gerade dann, wenn sie uns abhanden zu kommen droht.
Zuversicht, die uns befreit von der Lähmung, welche uns handlungsunfähig macht.
Am Sonntag feiern wir Palmsonntag. Umjubelt von der Menge, zieht Jesus in Jerusalem ein. Ob Jesus dabei voller Zuversicht war? Oder hat er bereits geahnt, dass er in dieser Stadt sterben wird? Hat er geahnt, dass sich der Jubel der Menge gegen ihn richten und er sich von Gott verlassen und allein fühlen wird? Dennoch reitet er erhobenen Hauptes in Jerusalem ein. Er lässt sich nicht lähmen von dem, was da auf ihn zukommt. Zuversicht trotz all dem, was ihn erwartet.
Was hilft uns in diesen Tagen, die Zuversicht nicht zu verlieren? In diesen Tagen, die geprägt sind von Bildern aus aller Welt mit schwerkranken Menschen, von der Angst um Angehörige im Krankenhaus oder im Pflegeheim, von der Angst vieler Menschen um ihre Zukunft, von der Einsamkeit, die Menschen erfahren, die alleine leben.
Was hilft uns in diesen Tagen, die Zuversicht nicht zu verlieren?
Die evangelische Fastenaktion hat interessanterweise genau dieses Thema in diesem Jahr gewählt: Zuversicht. 7 Wochen ohne Pessimismus. Und da wird die Frage gestellt:  „Welcher Satz gibt Ihnen Zuversicht?“. Im Internet werden die Antworten auf diese Frage gesammelt. Schauen sie doch einmal hinein, welche Antworten Menschen da gegeben haben (https://7wochenohne.evangelisch.de/aktion) und überlegen Sie doch selbst einmal, welcher Satz ihnen Zuversicht schenkt. 
Mir kommt da Dietrich Bonhoeffer in den Sinn, der aus dem Gefängnis heraus Worte der Zuversicht gefunden hat. Und so schließe ich mit einem Satz von ihm, der mir persönlich Mut und Zuversicht schenkt:
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns
am Abend
und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Seien Sie behütet!
Ihre Pfarrerin
Karin Hess- Stoffel

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